Rettungskarte

Um uns Feuerwehren als Retter bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen noch besser zu Unterstützen, fordert der ADAC die Einführung der Rettungskarte unter der Fahrer-Sonnenblende.

Wir befürworten diese Idee voll und ganz, da durch stabilere Karosserien und moderner Verbundwerkstoffe, sowie vermehrter Einsatz neuartiger Antriebs- und Treibstoffarten die Fahrzeuge für Retter immer herausfordernder werden.

 

 

(Beispiel einer Rettungskarte des Herstellers BMW)

Der ADAC meint dazu: "Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte. Diese soll einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden bis flächendeckend in ganz Europa eine elektronische Datenübermittlung an die Unfallstelle möglich ist."

Der ADAC hat eine Sammlung mit Links zu den Hersteller- und Importeurseiten bereitgestellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich Ihre eigene Rettungskarte für Ihren PKW runterladen und gefaltet hinter die Fahrer-Sonnenblende stecken.

 

 


 

Wenn Sie eine Rettungskarte im Fahrzeug mitführen, besteht zudem die Möglichkeit, einen QR-Code vorne links in der Windschutzscheibe anzubringen. 
Dieser weist die Rettungskräfte explizit auf die vorhandene Rettungskarte hin.
Hierzu hat der TÜV Süd einen interessanten Artikel erstellt: